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Mitbestimmungsgesetz

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MontanmitbestimmungsgesetzBearbeiten

Dieses Gesetz entstand im Jahre 1951 in Zeiten wirtschaftlich großer Bedeutung der Branchen Bergbau, Eisen und Stahl (Montanindustrie) für Kapitalgesellschaften mit mehr als 1000 Arbeitnehmern oder bergrechtliche Gewerkschaften. Bedeutend war in diesem Gesetz die Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der Unternehmen dadurch, dass der Aufsichtsrat je zur Hälfte aus Vertretern der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber bestand und ein weiteres neutrales Mitglied von beiden Seiten gewählten werden musste. Auch sieht das Gesetz einen Arbeitsdirektor im Vorstand für das Personal- und Sozialwesen vor.

BetriebsverfassungsgesetzBearbeiten

Dieses Gesetz aus dem Jahre 1952 bzw. 1972 regelt die betrieblichen Beteiligung der Arbeitnehmer an Entscheidungsen des Betriebes, die Bildung von Betriebsräten, Jugend- und Auszubildendenvertretungen, die Mitwirkungs- und Beschwerderechte der Arbeitnehmer, Maßnahmen der Personalplanung und der Berufsbildung, die Einrichtung eines Wirtschaftsausschusses ab 100 Arbeitnehmern oder die Berücksichtigung der Interessen bei Betriebsänderungen.

MitbestimmungsgesetzBearbeiten

Das Mitbestimmungsgesetz aus dem Jahre 1976 regelt die Mitbestimmung in Kapitalgesellschaften mit mehr als 2000 Arbeitnehmern. Anders als beim Betriebsverfassungsgesetz müssen im Aufsichtsrat sogar die Hälfte der Vertreter von der Arbeitnehmerseite kommen. Bei einer Pattsituation erhält der Aufsichtsratvorsitzden zwei Stimmen.

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