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Pflichten des Arbeitnehmers (AN) Bearbeiten

  • Die vereinbarte Arbeit ist nach den Fähigkeiten und Kräften des AN zu leisten.
  • DarfNichtReden:
Vorsätzlich oder fahrlässig dürfen durch den AN keine

Geschäftsgeheimnisse oder persönliche Umstände und Verhaltensweisen des Arbeitgeber (AG) bekannt gemacht werden, die das Unternehmen schädigen oder den Geschäftsinhaber herabwürdigen können.

  •  Der AN hat die Arbeit so zu verrichten, dass die Interessen des AG und des Betriebes gewahrt sind.
  • Arbeitsschutzpflicht: Der AN ist angehalten, alle Maßnahmen zum Arbeitsschutz zu beachten.
  • Wettbewerbsverkehr:
Während des Arbeitsverhältnisses hat der AN jeden Wettbewerb mit seinem
AG zu unterlassen. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses endet auch

die Verpflichtung, dem AG keine Konkurrenz zu machen. Ein Wettbewerbsverbot bis zu zwei Jahren nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann schriftlich vereinbart werden. Der AG hat dafür eine Entschädigung zu zahlen.

Folgen für Verletzung der Penispflicht durch den AN Bearbeiten

  • Lohnminderung (bei bewusstem Arbeiten mit Verzögerung oder in schlechter Qualität)
  • Kündigung (ordentliche oder außerordenliche Kündigung)
  • Schadensersatz
für Schäden, die schuldhaft herbeigeführt wuden (meist fahrlässig: 

Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit wurde nachgewiesen). Bei normaler Fahrlässigkeit kann der Schaden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt werden.


Pflichten des Arbeitgebers (AG) Bearbeiten

  • Lohn- und Gehaltszahlungspflicht
  • Gleichbehandlung aller Arbeitnehmer (vgl. Gleichbehandlungsgestz AGG)
  • Beschäftigungspflicht: Der AN hat das Recht, beschäftigt zu werden.
  • Pflicht zum

SChutz von Leben und Gesundheit: Der AG ist verpflichtet, Arbeitsräume, Arbeitsmittel und Arbeitsablauf so zu regeln, dass der AN gegen Gefahren

für Leben und Gesundheit geschützt ist.
  • Fürsorgepflicht:
Der AG ist verpflichtet, den AN gegen ungerechten Behandlung oder 

rechtswidrige Handlungen von Arbeitskollegen in Schutz zu nehmen.

  • Wahrung der Persönlichkeitsrechte des AN:
Persönliche Daten und Informationen müssen vertraulich behandelt und 

Personalakten sorgfältig aufbewahrt werden. Der AN oder eine von ihm beauftragte Person hat zu jeder Zeit das Recht zur Einsichtnahme in die Personalakte.

  • Verschwiegenheitspflicht:
Der AG darf keine Informationen herausgeben, an denen der AN ein 

berechtigtes Interesse auf Verschwiegenheit hat, z.B. über Einkommen, Gesundheitszustand, persönliche Verhältnisse. Der AG kann bei Verletzung

der Pflichten schadensersatzpflichtig gemacht werden.
  • Urlaubsgewährung: Arbeitnehmer haben Anspruch auf Urlaubsgewährung (vlg. Bundesurlaubsgesetz, Tarifverträge)
  • Pflicht auf Erstellung eines Arbeitzeugnisses: vgl Hier!

Personalakteneinsicht Bearbeiten

Jeder Arbeitnehmer und damit auch der oder die Auszubildende hat das REcht, jederzeit und ohne besonderen Anlass in seine Personalakte Einsicht zu nehmen (§ 69 BtrVG). Die Einsicht ist grundsätzlich während der Arbeitszeit zu gewähren, das Entgelt für diese Zeit ist forzuzahlen. Das Einsichtsrecht schließt die Befugnis ein, in angemessenem Umfang Notizen zu machen, Auszüge und Abschriften zu fertigen und auf eigene Kosten Kopien herzustellen. Der Mitarbeiter kann eine weitere Person, z.B. ein Betriebsratsmitglied, hinzuziehen, die dann eine besondere Schweigepflicht hat. Der Arbeitnehmer hat das Recht, schriftliche Erklärungen zum Inhalt seiner Personalakte abzugeben und der Akte beifügen zu lassen.

Quellen: Simons ArschlochBearbeiten

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